Springen Sie direkt zum Hauptinhalt

Klima. Gerecht. Von der Utopie zur Wirklichkeit

Wie kann der notwendige Systemwandel gelingen?

- Internationale Gerechtigkeit im Klimaschutz
- Marktwirtschaft und Klimaschutz
- Initiativen und Impulse für eigenes Handeln

Wir leben in einer Zeit multipler Krisen, zwei der zentralen sind die Krise der Klimapolitik und die anhaltende Ungerechtigkeit in der globalen Verteilung von Ressourcen und Entwicklungschancen.

Viele sehen in dem auf Wachstum ausgerichteten Wirtschaftssystem eine wesentliche Ursache dafür. Auch eine Lebensweise, die auf Kosten anderer Menschen, der Mitwelt und künftiger Generationen geht, steht immer heftiger in der Kritik.
Viele Menschen sind auf der Suche nach einer grundlegenden Umkehr, nach einer anderen Art zu leben und zu wirtschaften. Sie sehnen sich nach Utopien und Visionen für eine bessere Welt. An zahlreichen Orten setzen Menschen solche Visionen im Alltag bereits um: Sie wirtschaften in regionalen Kreisläufen, leisten Widerstand gegen lebensfeindliche Vorhaben wie beispielsweise der Exploration von Rohstoffen im Amazonas oder den gegen Braunkohletagebau in Deutschland. Auch fordern sie energisch ein, dass Umwelt- und Klimaschutz nicht neue Ungerechtigkeiten und Zerstörung verursachen darf - zum Beispiel, indem für den Abbau von Rohstoffen für die Energiewende Menschen ihre Heimat verlieren oder gezwungen sind, unter unerträglichen Bedingungen zu arbeiten. Auch kirchliche Gruppen und Eine-Welt-Gruppen sind dabei aktiv. Doch häufig zögern wir, birgt doch der Weg zu einer anderen Welt viele Unsicherheiten und Fragen. Das Ziel liegt in weiter Ferne, das Bestehende ist allzu wirkmächtig. Es fehlen Visionen und Zuversicht, dass der Weg gelingen kann.

Mit dieser Jahrestagung wollen wir uns gemeinsam auf diesen Weg machen: Welche Utopien, welche Hoffnungen für eine andere, eine klimagerechte Welt können uns leiten und uns Kraft geben? Brauchen wir einen Systemwechsel - und welchen? Was können wir tun, damit die notwendigen Veränderungen Wirklichkeit werden? Wo müssen wir Widerstand leisten - und welche Beispiele gibt es für gelingenden Schutz der Mitwelt und einer gerechten Verteilung von Chancen?

Kooperation mit:
AG Eine-Welt-Gruppen im Bistum Münster und in der Evangelischen Kirche von Westfalen