Innere Sicherheit als Wahlkampfthema

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Umgang mit Gefahren und Hysterien

- Objektive Gefährdungslage
- Wahlkampf als Situation zugespitzter Kommunikation
- Zur Rolle der Medien

Die Frage, wie der Staat (und damit auch die verantwortliche Politik) die Sicherheit der Bevölkerung garantieren kann ist spätestens, seitdem terroristische Anschläge auch in
Deutschland nicht nur geplant sondern auch „erfolgreich“ durchgeführt wurden, nicht mehr nur ein Thema für Experten. Vielmehr findet es zunehmend prominent Eingang in die breite
politische Debatte - und damit auch in die Wahlkämpfe vor den Wahlen zu Landtagen und zum Deutschen Bundestag.

Neben der Berichterstattung und Diskussion über zweifellos bestehende reale Gefahren ist die öffentliche und mediale Diskussion immer wieder auch von Übertreibungen und - vor
allem in den „sozialen Medien“ - von Hysterien geprägt. Wenn sich das Gefühl breitmacht, der Staat habe die Kontrolle verloren und die eigene Sicherheit sei unmittelbar bedroht,
gewinnt die innere Sicherheit für viele Menschen auch für die Wahlentscheidung stark an Bedeutung. Soll dieses Themenfeld nicht Extremisten und Populisten überlassen werden, müssen Parteien und Medien einen Weg finden, Terrorismus, Eigentums- und Gewaltdelikte und ähnliche Fragen angemessen
zur Diskussion zu stellen.

In Zeiten zugespitzter Kommunikation wie Wahlkämpfen ist die Herausforderung, eigene Positionen und Forderungen herauszuarbeiten,
ohne unnötige Ängste zu schüren oder zu verharmlosen, nicht leicht zu bewältigen.

Wir laden herzlich ein, diese Fragen im Sicherheitspolitischen Forum mit Fachleuten zu diskutieren!

Hinweisen möchten wir Sie an dieser Stelle schon auf die Foren:
- `Wahrheit – `Bullshit´ - Lüge. Philosophische Orientierung im Umgang mit
Fake News` am 19.9.2017 und
- `Deutschland hat gewählt. Wahlanalyse und Koalitionsoptionen` am 25.9.2017

Grafik: Innere Sicherheit als Wahlkampfthema
© chalabala (fotolia)
Referenten:
Prof. Dr. Hans-Jürgen Lange, Politikwissenschaftler, Präsident der Deutschen Hochschule der Polizei, Münster
Frank Schneider, Chefreporter Bild, Axel-Springer-Verlag, Essen
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Programm als
PDF-Datei
 
Kooperation mit:
Institut für Polizei- und Kriminalwissenschaft - Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW, Münster
Beginn: 05.09.17 / 18:30 Uhr  
Ende 05.09.17 / 21:00 Uhr  
Tagungs-Nr.: 17-517 F  
Tagungsleitung:: Dr. Christian J. Müller  
Information
und Anmeldung:
Akademie Franz Hitze Haus

Cornelia Zahn

Anmeldung
Tagungsbeitrag: 8 € / erm. 4 €
 
 
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