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Gemeinsam - Gesicht zeigen gegen Antisemitismus und antimuslimischen Rassismus

Vernissage und Podiumsdiskussion

Die Vernissage stellt ein Kunstprojekt vor, das sich mit zwei zentralen Diskriminierungsformen der Gegenwart auseinandersetzt und diese in ihrer gesellschaftlichen Relevanz sichtbar macht: Antisemitismus und antimuslimischer Rassismus. Beide prägen aktuelle gesellschaftliche Debatten, sind jedoch in ihren historischen Entstehungskontexten, Erscheinungsformen und gesellschaftlichen Dynamiken unterschiedlich gelagert. Zugleich stehen sie in Wechselwirkung zueinander und verweisen auf strukturelle Formen von Ausgrenzung und Ungleichwertigkeitsvorstellungen.
Ausgangspunkt bildet das Kunstprojekt »Unsichtbar – in der Mitte der Gesellschaft? Gesicht zeigen gegen Antisemitismus!« der Künstler:innen Lissi Maier-Rapaport und Peter Krullis. Es thematisiert die Situation von Jüdinnen und Juden in Deutschland, die oft ihre Identität (religiöse Symbole, Sprache, etc.) verbergen aus Sorge vor Übergriffen, und macht zugleich Menschen sichtbar, die sich aktiv gegen Antisemitismus positionieren und Haltung zeigen. Dieses Projekt wird konzeptionell um die Perspektive »Gesicht zeigen gegen antimuslimischen Rassismus« erweitert. Dabei kommen sowohl Muslim:innen zu Wort, die ihre Erfahrungen von Diskriminierung teilen, als auch Personen, die sich aktiv gegen antimuslimischen Rassismus engagieren. Die Vernissage lädt dazu ein, sich aktiv mit Antisemitismus und antimuslimischem Rassismus auseinanderzusetzen, unterschiedliche Perspektiven zusammenzudenken, miteinander ins Gespräch zu kommen und ein gemeinsames Zeichen gegen jede Form von Diskriminierung zu setzen.

Kooperation mit:
Islamisch-Theologische Fakultät, Universität Münster

Sonstige Hinweise:
Gefördert von: Universitätsgesellschaft Münster, Jüdisch-Islamische Forschungsstelle, Sparkasse Münsterland Ost