Das Ende der Globalisierung?
Perspektiven auf eine zukunftsfähige Ökonomie
Über Jahrzehnte schien Globalisierung ein unumkehrbarer Prozess zu sein: internationale Lieferketten, weltweite Finanzströme und immer engere wirtschaftliche Verflechtungen prägten die Weltwirtschaft. In jüngerer Zeit mehren sich jedoch Anzeichen für Veränderungen. Geopolitische Konflikte, krisenanfällige Lieferketten und neue industriepolitische Strategien werfen die Frage auf, ob wir eine Fragmentierung der Weltwirtschaft erleben.
Die Tagung nimmt diese Entwicklungen aus wirtschaftsethischer Perspektive in den Blick. Diskutiert werden unter anderem Veränderungen in Finanzpolitik, globalen Finanzströmen und internationaler Steuerpolitik sowie deren Bedeutung für Stabilität, Gerechtigkeit und wirtschaftliche Verantwortung. Wir werden aktuelle Entwicklungen analysieren und Perspektiven für eine vernetzte, aber resilientere Weltwirtschaft entwickeln.
Zugleich wird die Tagung fragen: Wenn sich die bisherige Form der Globalisierung wandelt, wie könnte eine »Globalisierung 2.0« aussehen? Welche neuen Formen wirtschaftlicher Vernetzung sind denkbar, und welche normativen Leitlinien braucht eine zukunftsfähige globale Ökonomie?
Kooperation mit:
Arbeitskreis Wirtschaftlergilde ND
Sonstige Hinweise:
Anmledeschluss: 20.9.2026