Verbinden statt spalten: Eine Antwort auf die Politik der Polarisierung
Lesung und Diskussion mit Gilda Sahebi
Im Kontext der anstehenden Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern werden Polarisierungsnarrative voraussichtlich einen Höhepunkt erreichen: Wahlplakate, Talkshows und Social-Media-Feeds werden das Bild einer zutiefst gespaltenen Gesellschaft zeichnen. Doch wie zutreffend ist diese Diagnose? Schließlich bezeichnet sich laut SKL-Glücksatlas 2025 fast jede zweite Person in Deutschland als hochzufrieden mit ihrem Leben.
In ihrem Buch »Verbinden statt spalten« geht die Journalistin und Autorin Gilda Sahebi dieser Diskrepanz zwischen individueller Zufriedenheit und gesellschaftlicher Krisenerzählung nach. Sie fragt nach den Ursachen, Treibern und Gewinner:innen der Polarisierungserzählung und deskonstruiert Mythen und »Fake Facts« zu Themen wie Migration, Sozialleistungen, Krieg oder der Coronapandemie.
Warum uns mehr verbindet als trennt – darüber wollen wir mit Gilda Sahebi ins Gespräch kommen. Wir wollen verstehen, wo das Gefühl von Verbundenheit verloren geht und fragen: Wie kann ein differenzierter und solidarischer Blick auf unsere Gesellschaft gestärkt werden? Was lässt sich Polarisierungsnarrativen im angespannten Wahlkampfklima entgegensetzen?
Kooperation mit:
youngcaritas des Caritasverbands für die Diözese Münster e.V.