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Komparative Theologie

Wahrheit und Pluralität im Kontext der vielen Bekenntnisse und Religionen

Eine zeitgemäße und aufgeschlossene Theologie muss sich der Frage stellen, wie es um den Absolutheitsanspruch religiöser Überzeugungen steht. Wenn Jesus Christus der Weg und die Wahrheit ist: Was bedeutet dies für den Dialog zwischen religiösen und nichtreligiösen Weltanschauungen? Wie steht es um Dialogfähigkeit und die Tugend der Toleranz und den immer wieder gehörten Vorwurf des Relativismus und der Beliebigkeit? Die Veranstaltung widmet sich diesbezüglich einer biblischen, historischen und systematischen Spurensuche.

Die Veranstaltungsreihe thematisiert zentrale biblische Texte im Alten und Neuen Testament, in denen wesentliche Gotteserfahrungen und Gottesbilder zur Sprache kommen. Das alles geschieht vor dem Hintergrund der postmodernen Glaubens- und Kirchenkrise, die im Kern eine Krise der Gottesfrage ist. Sie verlangt eine biblische Rückbesinnung und biblische Tiefenschärfung, wenn die perspektivische Bewältigung der Tradierungskrise des Glaubens nicht nur an der Oberfläche geschehen soll.

Jeder Abend ist eine in sich abgeschlossene Einheit und kann separat besucht werden. Die Themen der Abende werden zunächst in einem Vortrag vorgestellt. Anschließend besteht die Gelegenheit zum Austausch.