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Subjektwerdung und Verantwortung in schulischen Bildungsprozessen

Wie können Schüler:innen verantwortungsvoll ihre Lern- und Bildungsbiografie gestalten? Was bedeutet das für das professionelle selbstverständnis von Lehrer:innen? Und wie muss eine Schule gestaltet sein, die Verantwortung nicht nur einfordert, sondern strukturell ermöglicht?

Diesen Fragen widmet sich die Fortbildung. Eingeladen sind Lehrer:innen im Bistum
Münster, um sich mit zentralen bildungstheoretischen und pädagogischen Perspektiven auseinanderzusetzen. Ausgangspunkt sind dabei Impulse von drei Pädagogen, die Bildung als einen personalen, ethischen und dialogischen Prozess verstehen.

Pater Tobias Zimmermann SJ fordert eine Pädagogik, die nicht nur Wissen vermittelt,
sondern zur Verantwortungsübernahme befähigt und ermutigt. Lernen ist für ihn ein Prozess der Selbstvergewisserung und Weltaneignung, der nur in Beziehung gelingen kann.

Norbert Mette fragt danach, welches Menschenbild dem pädagogischen Handeln
zugrunde liegt und wie Verantwortung, Gerechtigkeit und Solidarität in schulischen
Kontexten konkret werden können. Für Mette ist das Selbstverständnis der Lehrperson entscheidend: Wer bin ich als Lehrer:in? Und wie beeinflusst mein Menschenbild mein pädagogisches Handeln?

Stefan Ruppaner denkt Schule neu: Sein Konzept der »Schmetterlingspädagogik« steht für einen Bruch mit traditionellen Schulformaten und für eine Balance zweier Lernformen: Selbstorganisation und Lernen durch Erleben.

Die Fortbildung bringt diese Perspektiven zusammen und ermöglicht den praxiswirksa
men Austausch über die Vision einer Schule, die Verantwortung systemisch integriert.

Kooperation mit:
Fachbereich Schule, Hochschule, Bildung, Bistum Münster