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Aufholen nach Corona?

Was Schule zu mehr Bildungsgerechtigkeit beitragen kann

- Sorgen und Bedarfe junger Menschen nach der Corona-Pandemie
- Bildungsangebote flexibel und passend gestalten
- Lernförderliche Kooperationspartnerschaften eingehen

Die lange Corona-Krise hat mit ihren Öffnungen und
Schließungen, mit Präsenz- und Fernunterricht, mit
Hybrid- und Wechselunterricht gravierende
Einschränkungen für junge Menschen mit sich
gebracht. Lernrückstände, fehlende soziale Kontakte,
psychische und gesundheitliche Belastungen — das
wird für die Persönlichkeitsentwicklung nicht folgenlos
bleiben. Die Bundesregierung stellt deshalb mit dem
Aktionsprogramm „Aufholen nach Corona für Kinder
und Jugendliche“ 2 Milliarden € bereit. Im Bereich der
Schulen sorgen seit dem laufenden Schuljahr die Bundesländer
für eine Umsetzung dieses Programms.
Doch was genau hat junge Menschen in der Krise
belastet? Ist das, was ihnen gefehlt hat, überhaupt
aufholbar? Waren bestimmte (Alters-)Gruppen von
den Einschränkungen in besonderem Maße betroffen?
Inwiefern hat sich ein schon vor Corona bestehendes
Gerechtigkeitsproblem nun noch verschärft?
Welche Projekte, Initiativen und Ideen helfen Kindern
und Jugendlichen beim Aufholen, ohne ihnen noch
mehr Druck zu machen? Was können wir aus
Bildungsangeboten, die bei uns und in anderen
Ländern in der Krise geholfen haben, für eine Schule
der Zukunft lernen, die allen jungen Menschen gerecht
wird?

Kooperation mit:
Hauptabteilung Schule und Erziehung, Bistum Münster

Sonstige Hinweise:
AK 1., 2. und 3. Wunsch unter Angabe der AK Nummer bitte im Feld `Nachricht an die Akademie` vermerken.

Referierende:
Prof. Dr. Sabine Andresen, Erziehungswissenschaftlerin, Sozialpädagogin, Frankfurt
Prof. Dr. Aladin El-Mafaalani, Soziologe, Migrationsforscher, Osnabrück
Prof. Dr. Kai Maaz, Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt
Prof. Dr. Anne Sliwka, Erziehungswissenschaftlerin, Heidelberg
Beginn: Mo, 28.03.2022 um 10:00 Uhr
Ende: Di, 29.03.2022 bis 13:30 Uhr
 
Tagungs-Nr.: 22-625
Tagungsleitung: Sebastian Schiffmann
Sekretariat: Silvia Henn
Tagungsbeitrag: 85 € /erm 75 € (ÜN/DZ)
100 € /erm 90 € (ÜN/EZ)
50 € /erm 40 € (o. ÜN)
 
© Münstersche Gespräche zur Pädagogik
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