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Für eine Welt-Wirtschaft, in der wir leben wollen

Wie kann die Transformation global gerecht gestaltet werden?

- Globale Perspektiven auf die sozial-ökologische Transformation
- Suche nach einer fairen Ökonomie der Zukunft
- Utopisches Denken als Voraussetzung für den Wandel

Die Welt-Wirtschaft, in der wir leben, ist ungerecht und zerstört in rasanter Geschwindigkeit unsere Lebensgrundlagen. Aktuelle Transformationspolitiken der Bundesregierung und EU mit dem Fokus auf grünes Wachstum – allen voran die Maßnahmen zur Einhaltung des 1,5 Grad Ziels – sind zwar bitter nötig, fußen aber auf alten Prinzipien: Die Über-Ausbeutung von Mensch und Natur, besonders im globalen Süden, und auf einer weltweit wachsenden Ungleichheit.
Wir möchten uns auf der Tagung der Frage widmen, wie die Transformation aussehen muss, wenn sie sozial-ökologisch und global gerecht gestaltet werden soll. Konkret: Wie können sowohl die Treibhaugasemissionen als auch die anderen planetare Grenzen eingehalten, die universalen Menschenrechte und die globale Teilhabe an Wohlstand (im Sinne von Wohlergehen) in unseren Wirtschaften in den Vordergrund gestellt werden?
Was wären die Folgen davon? Wie stark müssen wir unsere gesellschaftlich fest eingebetteten Konsummuster, Lebensgewohnheiten und Arbeitsweisen hier im globalen Norden in Frage stellen und wie sehr müssen sich Institutionen, Werte und Normen verändern?
Und wie gestaltet sich der Weg dahin? Welche Positionen und Visionen haben Aktivist*innen aus dem Globalen Süden auf die sozial ökologische Transformation und wie können sie sich stärker in die hiesigen Debatten einbringen? Welche polit. Maßnahmen müsste die EU und die Bundesregierung für eine global gerechte Transformation angehen und wie müssen Aktionen und Positionen von Klimagerechtigkeits-, Eine Welt Aktivist*innen und NGOs aussehen, um einen Beitrag zu einer global gerechten Transformation zu leisten

Kooperation mit:
Amt für Mission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung der Ev. Kirche v. Westfalen; Christliche Initiative Romero, Münster; Eine Welt Netz NRW, Münster; Institut für Kirche und Gesellschaft, Villigst; Zentrum für interdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung, Universität Münster

Referierende:
Prof. Dr. Michael Brie, Rosa-Luxemburg-Stiftung, Berlin
Dr. Nancy Cardoso, Pastorin, Aktivistin in der Landlosenbewegung Brasiliens, Porto Alegre / BRA
Johanna Fincke, Christliche Initiative Romero, Münster
Prof. Ph.D. Doris Fuchs, Institut für Politikwissenschaft, Universität Münster
Sven Giegold, Staatsekretär im BMWK, Berlin
Kathrin Hartmann, Journalistin und Autorin, München
Ruth Krohn, Konzeptwerk Neue Ökonomie, Leipzig
Dr. Matthias Schmelzer, Soziologe und Transformationsforscher, Universität Jena
Beginn: Fr, 28.10.2022 um 15:00 Uhr
Ende: Sa, 29.10.2022 bis 21:00 Uhr
 
Tagungs-Nr.: 22-523
Tagungsleitung: Dr. Christian Müller
Sekretariat: Andreas Struhkamp
Tagungsbeitrag: 30,00€/erm 15,00€
 
© Gina Theunissen
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