^

Zukunftsweisende Urteile?

Wie Gerichte das Klima schützen

- Juristische Klagen als Instrument im Klimaschutz
- Nationale und internationale Perspektive
- Reaktionen der Politik

In einem Aufsehen erregenden Urteil hat das Bundesverfassungsgericht einer Beschwerde gegen das Klimaschutzgesetzt stattgegeben. Dieses Gesetz verschiebe erforderliche Maß-
nahmen zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen zum guten Teil bis weit in die Zukunft nach 2030. So seien die Freiheitsrechte künftiger Generationen beeinträchtigt, deren Spielräume so drastisch verkleinert würden, während die heute älteren Generationen im Vergleich zu wenig beitragen. Das Gericht hat dem Gesetzgeber auferlegt, schon heute deutlich ambitioniertere Maßnahmen gegen den Klimawandel zu treffen.

Welche Rolle dieses und andere Gerichtsurteile für den Klima- und Umweltschutz künftig spielen werden und welche Verpflichtung sich für (künftige) Parlamente und Regierungen ergeben, diskutieren wir aus Perspektive der der Kläger(innen) der Fridays for Future beim BVG, der Rechtswissenschaft und natürlich der Politik bzw. Regierung.

Auch aus christlicher Perspektive ist die Bewahrung der Schöpfung eine generationenübergreifende Aufgabe, der sich nicht nur Verantwortungsträger in Politik, Regierung und Wirtschaft stellen müssen, sondern die ganze Gesellschaft und jeder einzelne.

Wir laden herzlich ein zu Vorträgen, Diskussion, Austausch und Vernetzung.

Derzeit planen wir die Tagung als Präsenzveranstaltung in der Akadmie Franz Hitze Haus, die über ein Hygiene- und Schutzkonzept verfügt. Ergänzend bieten wir an, sich via ZOOM in den Tagungsraum zuzuschalten. Wenn Sie sich dazu anmelden möchten, geben Sie das bitte im Feld “Nachricht an die Akademie” bei den Anmeldung ein. Je nach Entwickung der Situation wird die Veranstaltung gegebenenfalls auch gänzlich als Online-Veranstaltung durchgeführt, alle angemeldeten Personen informieren wir dann rechtzeitig.

Kooperation mit:
kfd Diözesanverband Münster

Referierende:
Ministerin Ursula Heinen-Esser, Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf
Prof. Dr. Sabine Schlacke, Institut für Umwelt- und Planungsrecht, Universität Münster
Beginn: Di, 29.03.2022 um 18:30 Uhr
Ende: Di, 29.03.2022 bis 21:00 Uhr
 
Tagungs-Nr.: 22-512
Tagungsleitung: Dr. Christian Müller
Sekretariat: Andreas Struhkamp
Tagungsbeitrag: 8 € /erm 4 € (o. ÜN)

Für Studierende mit Kultursemesterticket ist die Veranstaltung gebührenfrei.
Für Inhaber des Kultursemestertickets gebührenfrei
 
© Andrea Niemann, kfd Münster
Anmelden