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'Second Sight' und Geisterschau

Gespenstisches in Annette von Droste-Hülshoffs Dichtung

- Geistesgeschichtliche Hintergründe
- Interpretationen von ausgewählten Texten
- Im kultur- und wissenschaftsgeschichtlichem Kontext der Zeit um 1800

Ende des 18. Jahrhunderts beginnt der Siegeszug der (Natur-)Wissenschaften, der gemeinsam mit Industrialisierung und Technisierung die gesamte Kultur des 19. Jahrhunderts prägen wird. Gleichzeitig schwächt sich die Autorität der Religion ab, so dass eine vormals wichtige Instanz zur Kodifizierung des Numinosen, Unerklärlichen und Furchterregenden schwindet. Kultur und Ästhetik produzieren Bilder und Symbole, mithilfe derer über die Grauzonen von Wissen, Bewusstsein, Macht und Gewalt gesprochen werden kann. Literatur zwischen Romantik und Realismus, die Doppel- und Wiedergänger, Geister und Gespenster auftreten lässt, ist ein wichtiges Medium dieser Kommunikation. Es werden ausgewählte Texte von Annette von Droste-Hülshoff, einer Meisterin des Vagen und Zweideutigen, analysiert.

Kooperation mit:
Annette von-Droste Gesellschaft, Münster

Referierende:
Prof. Dr. Cornelia Blasberg, Literaturwissenschaftlerin, Universität Münster; Annette von Droste-Gesellschaft, Münster
Dr. Jochen Grywatsch, Annette von Droste-Gesellschaft, Münster; LWL-Literaturkommission für Westfalen, Münster
Beginn: Fr, 19.11.2021 um 16:00 Uhr
Ende: Fr, 19.11.2021 bis 21:00 Uhr
 
Tagungs-Nr.: 21-721
Tagungsleitung: Gabriele Osthues
Sekretariat: Gudrun Hopp-Schiller
Tagungsbeitrag: 22 € /erm 17 € (o. ÜN)

Für Studierende mit Kultursemesterticket ist die Veranstaltung gebührenfrei.
Für Inhaber des Kultursemestertickets gebührenfrei
 
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