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Das Dorf in der Literatur

Zur Aktualität einer Erzählform

- Auerbachs Dorfgeschichten und die Entstehung eines literarischen Modells
- 'Heimat'-Suche in der Postmoderne
- 'Landlust': Regionalisierung und Globalisierung
- Wo Gras gewachsen ist: Das Dorf als Geschichtsspeicher

Auf dem Buchmarkt haben Dorfromane bis heute Konjunktur. Nicht nur aus diesem Grund sind Dorfromane doppelbödig. Sie heben die Wunschenergien ins Bewusstsein, die sich mit dem Dorf verknüpfen (Heimat, Vertrautheit, Dauer, Natur), und auf der anderen Seite entlarven sie diese Illusionen präzise und gründlich. Gemeinschaft auf dem Dorf? Oder ererbte Missgunst, unterdrückte Feindschaft, klammheimliche Interessenpolitik?

Kooperation mit:
Stiftung Westfalen Initiative

Referierende:
Prof. Dr. Cornelia Blasberg, Literaturwissenschaftlerin, Münster
Beginn: Fr, 30.04.2021 um 17:00 Uhr
Ende: Sa, 01.05.2021 bis 18:00 Uhr
 
Tagungs-Nr.: 21-713
Tagungsleitung: Gabriele Osthues
Sekretariat: Maria Conlan
Tagungsbeitrag: 130 € /erm 110 € (ÜN/DZ)
140 € /erm 120 € (ÜN/EZ)
100 € /erm 80 € (o. ÜN) Ausfall
 
Tagung fällt aus
© Marvin Wunderlich
Programm als PDF-Download