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50 Jahre in Indien

Episoden einer ungewöhnlichen Biografie mit Martin Kämpchen

- Heimat in zwei Welten
- Verbindung zwischen Religionen und Kulturen
- Die Pandemie als Herausforderung

Martin Kämpchen, geboren 1948 in Boppard am Rhein, besuchte als Student erstmals 1971 - vor genau 50 Jahren - Indien. Das Land, seine Kultur und seine Menschen, zogen ihn in ihren Bann: Seit 1973 lebt Martin Kämpchen durchgehend in Indien. Zunächst in Kalkutta, dann in Südindien und seit
vierzig Jahren in Santiniketan nördlich von Kalkutta, dem Wirkungsort des Dichters Rabindranath Tagore.
Martin Kämpchen hat Ramakrishna und Tagore aus dem Bengalischen ins Deutsche übersetzt und sich für den interkulturellen und interreligiösen Dialog zwischen Indien und Deutschland sowie zwischen Hinduismus und Christentum eingesetzt. Seit über drei Jahrzehnten begleitet er ein Sozialprojekt für und mit Angehörigen indigener Stämme, die in zwei Dörfern nahe seines Wohnorts leben.
Mit Beginn der Corona-Pandemie musste er aus Indien evakuiert werden. Derzeit arbeitet er an seiner Autobiographe, die im kommenden Frühjahr im Patmos-Verlag erscheinen wird. Zum ersten Mal gibt er in Münster Einblick in dieses im Entstehen begriffene Werk.

Referierende:
Dr. Martin Kämpchen, Autor, Übersetzer, Journalist, Santiniketan/Indien
Beginn: Do, 01.07.2021 um 18:30 Uhr
Ende: Do, 01.07.2021 bis 21:00 Uhr
 
Tagungs-Nr.: 21-599
Tagungsleitung: Dr. Christian Müller
Sekretariat: Ingrid Grothues
Tagungsbeitrag: 8 € /erm 4 € (o. ÜN)

Für Studierende mit Kultursemesterticket ist die Veranstaltung gebührenfrei.
Für Inhaber des Kultursemestertickets gebührenfrei Tagung belegt
 
Tagung ist belegt
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