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Katholische Aufklärung in Europa und Nordamerika

Die vergessene Geschichte einer transatlantischen Reformbewegung

- Katholische Aufklärung im späten 18. Jahrhundert
- Europäisch-nordamerikanische Prinzipien der Toleranz
- "Katholische Aufklärung" heute?

Lange galten Katholizismus und Aufklärung als Gegensätze. Spätestens seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil hat sich diese Sichtweise jedoch deutlich geändert. Handbuchartikel katholischer Nachschlagewerke kommen seit den 1970er Jahren nicht mehr ohne einen eigenen Eintrag zur Katholischen Aufklärung aus. Noch kaum untersucht wurde bisher allerdings der transatlantische Raum als besonders fruchtbarer Wirkungskreis aufklärerischer Katholiken. Gerade zwischen Münster und Pennsylvania bestanden im ausgehenden 18. und frühen 19. Jahrhundert intensive Kontakte. Der katholische Universitäts-gründer und Premierminister Franz von Fürstenberg interessierte sich brennend für die jungen USA und der Sohn der Fürstin Amalie von Gallitzin machte sich von Münster aus auf den Weg nach Amerika, um dort im Sinne einer katholischen Aufklärung zu wirken.

Sonstige Hinweise:
Für Studierende mit Kultursemesterticket ist die Veranstaltung gebührenfrei.

Referierende:
Beginn: Mi, 19.02.2020 um 18:30 Uhr
Ende: Mi, 19.02.2020 bis 21:00 Uhr
 
Tagungs-Nr.: 20-706
Tagungsleitung: Gabriele Osthues
Sekretariat: Maria Conlan
Tagungsbeitrag: 8 € /erm 4 € (o. ÜN)

Für Studierende mit Kultursemesterticket ist die Veranstaltung gebührenfrei.
Für Inhaber des Kultursemestertickets gebührenfrei
 
© B. F. Leizelt um 1780
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