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Israel: Zwischen Mythos und Geschichte

Erinnerung und Gegenwart im Spiegel der israelischen Literatur

- Zionistische Bilder und israelische Realität
- Kultivierung einer nationalen Erinnerungsgemeinschaft in Israel
- Eine andere Sicht auf die israelische Geschichte: Die ´Neuen Historiker´

In der Tagung ´Erinnerung und Gegenwart im Spiegel der israelischen Literatur´ werden zionistische Bilder und israelische Realität gegenübergestellt. Prof. Dr. Anat Feinberg (Universität Heidelberg) fragt nach der Kultivierung einer nationalen Erinnerungsgemeinschaft in Israel. Prof. Dr. Robert Jütte (Robert-Bosch-Stiftung, Stuttgart) unternimmt eine aktuelle Sicht auf die israelische Geschichte und untersucht die ´Neuen Historiker´. Zudem: Um die Gründung und Verwirklichung des Staates Israel ranken sich bis heute zahlreiche Mythen. Mit der Entstehung der geschichtskritischen Bewegung der sogenannten ´Neuen Historiker´ in den späten 1980er Jahren ist klar geworden, dass es gerade im Falle Israels nicht immer leicht ist, zwischen Mythos und Wahrheit zu unterscheiden. Das Seminar soll dazu beitragen, den unvoreingenommenen Blick auf die israelische Vergangenheit und somit auch auf die Gegenwart zu schärfen.

Kooperation mit:
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Münster

Referenten:
Prof. Dr. Anat Feinberg, Institut für Hebräische und Jüdische Literatur, Universität Heidelberg
Prof. Dr. Dr. h.c. Robert Jütte, Historiker, Robert Bosch Stiftung, Stuttgart
Beginn: Fr, 24.05.2019 um 17:00 Uhr
Ende: So, 26.05.2019 bis 13:00 Uhr
 
Tagungs-Nr.: 19-710
Tagungsleitung: Gabriele Osthues
Sekretariat: Sekretariat
Tagungsbeitrag: 180 € /erm 160 € (ÜN/DZ)
200 € /erm 180 € (ÜN/EZ)
140 € /erm 120 € (o. ÜN)
 
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