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´Wilhelm Tell´

Friedrich Schillers letztes Drama

- Kuhglocken und Apfelschuss: Mythos Schweiz im 18. Jahrhundert
- Widerstand, Revolution, Befreiung - die mühsame Einübung in Demokratie
- Neue Möglichkeiten auf der Theaterbühne: Schillers Reise nach Berlin
- Inszenierung von Frank Behnke - erste Aufführung des ´Tell` am Theater Münster
- Besuch der Aufführung, Gespräch mit Experten und Ensemble

In seinem letzten Drama zog der Theaterdichter Schiller noch einmal alle Register: Kuhglocken bestellte er beim Intendanten Iffland, dazu ein Pferd auf der Bühne und gigantische Kulissen für eine Phantasie-Schweiz. Doch hinter der idyllischen Fassade lauern, wie immer bei Schiller, die großen politischen Fragen: nach der Legitimation von Macht, nach Möglichkeiten und Grenzen von Freiheit. Schillers spätes Stück über den Schweizer Volkshelden ist ein Drama von der mühsamen Einübung in Demokratie und deshalb hochaktuell.

Kooperation mit:
Städtische Bühnen Münster

Referenten:
Frank Behnke, Schauspieldirektor, Theater Münster
Michael Letmathe, Dramaturg, Theater Münster
Jonas Riemer, Schauspieler, Theater Münster
Christoph Rinke, Schauspieler, Theater Münster
Paul Maximilian Schulze, Schauspieler, Theater Münster
Dr. Mirjam Springer, Literaturwissenschaftlerin, Universität Münster
Beginn: Sa, 09.02.2019 um 14:30 Uhr
Ende: So, 10.02.2019 bis 13:00 Uhr
 
Tagungs-Nr.: 19-704
Tagungsleitung: Gabriele Osthues
Sekretariat: Maria Conlan
Tagungsbeitrag: 125 € /erm 105 € (ÜN/DZ)
135 € /erm 115 € (ÜN/EZ)
100 € /erm 80 € (o. ÜN)