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Tagung ist belegt
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(Freier) Welthandel

Fluch und Segen?

- Handelspolitik als zentrales Thema für Enwicklungspolitik
- Freier Handel: Notwendig und hinreichend für eine gute Entwicklung?
- Freihandel - Problemursache oder Problemlöser?

Weltweiter Handel hat in der Vergangenheit vielen Menschen einen Weg aus großer Armut ermöglicht Er hat unter heutigen Rahmenbedingungen jedoch auch problematische Auswirkungen: Er ist (mit)ursächlich für zahlreiche Menschenrechtsverletzungen, unmenschliche Arbeits-bedingungen im Süden oder Lohnabschläge im Norden, Umweltzerstörung und anderes mehr.

Da die Gespräche der Welthandelsorganisation stocken, versucht die EU mit bi- oder multilateralen Handels-abkommen, sich Absatzmärkte für Güter und Dienst-leistungen zu erschließen und die Rohstoffversorgung zu sichern: mit asiatischen, afrikanischen und lateinamerikanischenStaaten. Obwohl diese Abkommen oft sehr einschneidende Folgen für die Menschen vor Ort haben, bleiben die Zivilgesellschaften in diesem Prozess meist außen vor.

Handelspolitik ist deshalb ein zentrales Thema für Entwicklungspolitik und damit auch für die Jahrestagung.

Gemeinsam mit Fachleuten aus verschiedensten Handlungsfeldern wollen wir u.a. folgenden Fragen nachgehen: Wie ist die derzeitige Situation des Welthandels? Wer verfolgt welche Interessen und spielt welche Rolle (EU, China, WTO…)? Welche Folgen haben Handelsabkommen für die Menschen im Süden? Unter welchen Rahmenbedingungen kann Welthandel fair und nachhaltig werden? Können Ansätze wie der `UN-Treaty on business and human rights` helfen, Menschenrechte durchzusetzen? Welche Rolle spielt unser Konsumverhalten und was können wir als Einzelne zu einer fairen Handelspolitik beitragen?

Wir laden Sie herzlich ein!

Anmeldeschluss: 14. Dezember 2018

Kooperation mit:
Arbeitsgemeinschaft Eine-Welt-Gruppen im Bistum Münster und in der Evangelischen Kirche von Westfalen

Referenten:
Tobias Daur, lands - next generation, Münster
Prof. Dr. Heiner Flassbeck, ehem. Chef-Volkswirt der UNCTAD, Ornex/F
Sven Giegold, MdEP, Sprecher der Europagruppe Grüne, Düsseldorf, Brüssel/B
Joanna Klabisch, Stiftung Asienhaus, Köln
Judith Klingen, fair rhein, Kamp-Lintfort
Dr. Boniface Mabanza, Kirchliche Arbeitsstelle für das südliche Afrika, Heidelberg
Francisco Mari, Brot für die Welt, Berlin
Dr. Jean Gottfried Mutombo, Amt für MÖWE der EKvW, Dortmund
Eva-Maria Reinwald, Südwind- Institut für Ökonomie und Ökumene, Bonn
Prof. Dr. Hartmut Sangmeister, Entwicklungsökonom, Heidelberg
Beginn: Fr, 11.01.2019 um 18:00 Uhr
Ende: So, 13.01.2019 bis 14:00 Uhr
 
Tagungs-Nr.: 19-501
Tagungsleitung: Dr. Christian J. Müller
Sekretariat: Ingrid Grothues
Tagungsbeitrag: 70 € /erm 55 € (ÜN/DZ)
90 € /erm 75 € (ÜN/EZ)
30 € /erm 15 € (o. ÜN)
Seminar belegt