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Bildnachweis: ´Narziss´ Caravaggio, 1598/99, (Galleria Nazionale d‘Arte Antica, Rom)
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Narziss im Spiegel

Eitelkeit, Selbstliebe, Vergänglichkeit und Verwandlung in den Künsten

- Zwischen Spiegel und Bild: Selbstinszenierung und Selbstreflexion
- Narziss und Pygmalion: Ästhetizismus und Künstlertum
- Moderner Mythos: Narziss als interdisziplinäres Paradigma
- Narzissmus aus psychodynamischer Sicht

Als Sinnbild für Hochmut und Eitelkeit, für Selbstliebe und Vergänglichkeit wird Narziss schon früh zu einer Demonstrationsfigur für sittliches und soziales Fehlverhalten. Die Figur und ihr Schicksal werden zum Ausgangspunkt ästhetischer, philosophischer, psychoanalytischer, soziologischer und medienkritischer Fragestellungen, die durch eine künstlerische Rezeption vorbereitet und bis heute begleitet werden. Das Wochenendseminar stellt den Blick Narziss‘ in den Mittelpunkt, mit dem dieser zur Symbolfigur des Künstlers avanciert, und der heute vor allem im Kontext moderner Selbstbehauptungsstrategien diskutiert wird.

Kooperation mit:
Verband Frau und Kultur e.V.

Referenten:
Dr. Christiane Dahms, Literaturwissenschaftlerin, Bochum
Johanna Jedamzik, Klinik für Psychosomatik und Pyschotherapie, Universitätsklinikum Münster
Beginn: Fr, 07.09.2018 um 17:00 Uhr
Ende: So, 09.09.2018 bis 13:00 Uhr
 
Tagungs-Nr.: 18-710
Tagungsleitung: Gabriele Osthues
Sekretariat: Maria Conlan
Tagungsbeitrag: 190 € /erm 160 € (ÜN/DZ)
210 € /erm 180 € (ÜN/EZ)
150 € /erm 120 € (o. ÜN)