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Tagung ist belegt
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`Despacito`

Der lange Weg zur Gleichberechtigung

- Münster`sche Lateinamerikatage
- Geschlechtergerechtigkeit in Gesellschaft, Wirtschaft, Politik
- Erfolgsfaktoren und Hindernisse

Bei der Gleichstellung der Geschlechter hat Lateinamerika in den letzen 20 Jahren einige Fortschritte erzielt. Dank einer Quotenregelung ist die Region bei der Besetzung von (politischen) Führungspositionen mit Frauen Europa voraus: Lateinamerika hat bereits eine Reihe von Präsidentinnen hervorgebracht und auch in den Parlamenten sind Frauen gut vertreten. Auch die rechtlichen Voraussetzungen für die Gleichberechtigung sind durch zahlreiche Konventionen - wie zum Beispiel der UN-Konvention zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau - gegeben.
Dennoch wird immer wieder der Vorwurf laut, dass diese Gleichberechtigung eine scheinbare sei, die nur auf dem Papier existiere. Die diesbezüglichen internationalen Abkommen, Verfassungen und Regelungen würden nicht ausreichend durch- und umgesetzt.
Als mögliche Ursachen gelten festgefahrene (familäre) Rollenbilder und weitverbreitete Machismo-Kulturen. Aus vielfach mangelnder Wertschätzung resultieren Phänomene wie verbreitete häusliche und sexuelle Gewalt gegen Frauen. Auch die Beteiligung von Mädchen an der schulischen und akademischen Bildung ist im Vergleich zu den Männern geringer. Vor allem Frauen haben daher unter Armut zu leiden.
Die Münster`schen Lateinamerikatage blicken aus verschiedenen Perspektiven auf den langen Weg zur Gleich-berechtigung. Die Tagung richtet sich an Studierende des Deutsch-Lateinamerikanischen Studiengangs Betriebs-wirtschaft (CALA) und an alle an Lateinamerika und/oder am Thema der Gleichberechtigung Interessierte. Wir freuen uns, dass wir viele renommierte Expertinnen gewinnen konnten und laden Sie herzlich ein!

Kooperation mit:
Deutsch Lateinamerikanischer Studiengang CALA, Fachhochschule Münster

Referenten:
Olenka Bordo Benavides, Sozialwissenschaftlerin und Pädagogin, Berlin
Stefanie Hoppe, Bischöfliche Aktion ADVENIAT, Essen
Dr. Julia Roth, Center for Inter-American Studies, Universität Bielefeld
Victoria Torres de Schmitz, Romanisches Seminar, Universität zu Köln
Katharina Wagner, Lehrstuhl für Vergleichende Politikwissenschaft und Systemlehre, Universität Würzburg
Dr. Claudia Zilla,
Beginn: Do, 24.05.2018 um 14:00 Uhr
Ende: Sa, 26.05.2018 bis 13:00 Uhr
 
Tagungs-Nr.: 18-518
Tagungsleitung: Dr. Christian J. Müller
Sekretariat: Ingrid Grothues
Tagungsbeitrag: 120 € /erm 76 € (ÜN/DZ)
150 € /erm 106 € (ÜN/EZ)
90 € /erm 46 € (o. ÜN)