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Postwachstumsökonomie – Ökonomie der Nachhaltigkeit?

Degrowth versus ´Grünes Wachstum´

- Sozialethische Analyse und Bewertung von Postwachstumsstrategien
- Entwicklung (nur) durch Wirtschaftswachstum oder Wohlstand ohne Wachstum?
- Circular Economy - Die Entkopplung von Wachstum und Ressourcenverbrauch als Unternehmensstrategie

Gibt es gesellschaftlichen Wohlstand ohne Wirtschaftswachstum und die ständige Steigerung des Bruttoinlandsprodukts? Können wir glücklich und ohne Mangel leben, ohne die natürlichen Ressourcen zu übernutzen? Und gibt es überhaupt eine nachhaltige Lebensweise, ein Leben, das weder zu Lasten der Natur, noch der Schwachen geht?

Spätestens seit der britische Natur- und Wirtschafts­wissenschaftler Tim Jackson 2009 ´Wohlstand ohne Wachstum´ propagiert hat, werden die Regeln einer Ökonomie der Nachhaltigkeit diskutiert.

Sehr unterschiedliche Konzepte prägen die Debatte und werden im Rahmen der Tagung angesprochen. Einen Überblick, aber auch Handlungsoptionen, zum Thema bietet auch die neue Studie ´Raus aus der Wachstums­gesellschaft? Eine sozialethische Analyse und Bewertung von Postwachstumsstrategien´ der Deutschen Bischofskonferenz aus dem Frühjahr 2018, die im Mittelpunkt der Tagung stehen wird.

Kooperation mit:
Wirtschaftlergilde im ND
Heinrich Pesch Haus, Ludwigshafen

Referenten:
Stefan Einsiedel, Hochschule für Philosophie, München
Prof. Dr. Antonia Graf, Global Environmental Governance, Universität Münster
Dr. Markus Grimm, Politikwissenschaftler, Gießen
Prof. Dr. Brigitta Herrmann, CBS Cologne Business School, Köln
Prof. Dr. Johannes Hirata, Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Hochschule Osnabrück
Dr. Cordula Mock-Knoblauch, Director Renewables & Sustainability, BASF SE, Ludwigshafen
Dr. Thomas Steinforth, Heinrich-Pesch-Haus, Ludwigshafen
Dr. Georg Stoll, Bischöfliches Hilfswerk MISEREOR e. V., Aachen
Wilfried Wunden, Bischöfliches Hilfswerk MISEREOR e. V., Aachen
Beginn: Fr, 12.10.2018 um 18:00 Uhr
Ende: So, 14.10.2018 bis 13:00 Uhr
 
Tagungs-Nr.: 18-229
Tagungsleitung: Dr. Martin Dabrowski
Sekretariat: Marie-Luise Niederschmid
Tagungsbeitrag: 190 € /erm 150 € (ÜN/DZ)
210 € /erm 170 € (ÜN/EZ)
150 € /erm 110 € (o. ÜN)