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Tagung ist belegt
© DIWAN Theater Osnabrück

Nathan der Weise

Ein Lehrstück über Toleranz und Menschlichkeit von G.E. Lessing

- Miteinander der Religionen und Kulturen
- Mensch und Figuren mit lebensgroßen Köpfen im Dialog
- Aktuelle Interpretation und Aufführung

Das Drama »Nathan der Weise« von Gotthold Ephraim Lessing wurde 1783 in Berlin uraufgeführt. Es spielt zur Zeit des Dritten Kreuzzuges (1189 – 1192) während eines Waffenstillstandes in Jerusalem. Protagonist ist der jüdische Kaufmann Nathan, der für Humanität, Toleranz und Religionsfreiheit steht und damit dem Menschenbild der Aufklärung entspricht. Im Stück gelingt ihm die Versöhnung der drei monotheistischen Weltreligionen. Anhand der Figur des Nathan zeigt Lessing auf, dass Humanität und Toleranz Gräben überwinden und friedvolles Miteinander möglich machen können. Vor allem die Ringparabel sowie das Ende des Dramas zeigen dies deutlich: Alle drei Weltreligionen sind in einer Familie vertreten und somit unzertrennlich miteinander verbunden. Jede Religion hat ihre Existenzberechtigung und keine ist den anderen überlegen.
Die mobile Bühne Diwan Theater führt das Drama mit Originaltexten und lebensgroßen Charakterköpfen auf, die im Dialog mit dem Schauspieler real wirken und intensiv die Charaktere des Stückes spiegeln.

Sonstige Hinweise:
Für Inhaber des Kultursemestertickets ist die Veranstaltung gebührenfrei.

Referenten:
Rolf W. Hector, Diwantheater, Osnabrück
Beginn: Di, 18.09.2018 um 19:00 Uhr
Ende: Di, 18.09.2018 bis 21:00 Uhr
 
Tagungs-Nr.: 18-019
Tagungsleitung: Antonius Kerkhoff
Sekretariat: Anke Geilhardt
Tagungsbeitrag: 12 € /erm 8 € (o. ÜN)

Für Inhaber des Kultursemestertickets gebührenfrei
Für Inhaber des Kultursemestertickets gebührenfrei
Seminar belegt