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Kindheit und Armut

Ausmaß und Folgen ungesicherter Lebensverhältnisse

Forum, 14. Februar 2018

Beengtes Wohnen, wenig Geld für gesundes Essen, Bildung, Hobbys oder Urlaub – für rund 2,5 Millionen Kinder und ihre Familien in Deutschland ist das Realität. Kinder in relativer Armut(-snähe) nehmen seltener an Klassenfahrten und Ausflügen teil, zeigen häufiger Anzeichen von Fehlernährung auf und verfügen nur vereinzelt über ein eigenes Kinderzimmer als Rückzugsort. Aufgrund von räumlicher Enge und Schamgefühlen laden sie zudem seltener andere Kinder nach Hause ein. Armut verringert die Zukunftschancen von Kindern und hat einen Einfluss auf den gesamten Lebensweg. Was versteht man unter Kinderarmut? Was ist Armut und wie wirkt sie sich aus? Es gibt zahlreiche Veröffentlichungen zu dem Thema Kinderarmut und daher ist die Untersuchung der medialen Rezeption, wissenschaftlichen Bearbeitung sowie politischer Konsequenzen ebenfalls von großem Interesse. Wird das Phänomen der Kinderarmut instrumentalisiert? Was müsste die Politik für mehr Chancengerechtigkeit tun?

Der Vorträge von Prof. Dr. Klundt und Jutta Möllers stehen Ihnen hier als Download zur Verfügung:

Armut und Kindheit (1,5 MB)
Prof. Dr. Michael Klundt,
Professor für Kinderpolitik im Studiengang Angewandte
Kindheitswissenschaften, Hochschule Magdeburg-Stendal

Kinderheit und Armut in Münster (1 MB)
Jutta Möllers,
Dipl.-Pädagogin, Ratsfrau, Münster

 

Flyer