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Meister Eckhart

© Wikipedia

Meister Eckhart

(um 1260–1328)

Reihe: Wenn Spiritualität praktisch wird

Meister Eckhart konzentrierte sich in seiner theologischen Lebenslehre auf die inneren Wandlungsprozesse des Menschen. Er war fest überzeugt, dass jeder Mensch in der Tiefe des eigenen Selbst der göttlichen Kraft begegnen kann. Als Dominikaner predigte er über diese Kraft und nannte sie »Seelenfünklein«.

Die Veranstaltung stellt den berühmten Magister der Pariser Universität mit Blick auf seinen Bildungsbegriff vor, geht doch das deutsche Wort »Bildung« auf niemand Geringeren als Eckhart zurück. Als »Bild Gottes«, so heißt es bei ihm, kann jeder Mensch »Sohn Gottes« werden. Nötig dafür ist »Gelassenheit« als die Konzentration auf das Wesentliche. Eckhart nennt dies »Entbildung«. Zugleich zielt der Bildungsprozess immer auch auf Transformation – bei Eckhart »Überbildung«.

Wie, so ist von Eckhart her und mit dem Pädagogen und Theologen Helmut Peukert zu fragen, können wir heute festgefahrene Strukturen transformieren und dabei zu einer gemeinsamen Lebensform finden, die allen zur Entfaltung verhilft?

Prof. Dr. Ulrich Engel OP Theologe und Direktor des Instituts M.-Dominique Chenu, Berlin

Zur Anmeldung: Meister Eckhart