Digitale Kindheit
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Digitale Kindheit
Digitale Mediennutzung und die Entwicklung unserer Kinder
Die Nutzung digitaler Medien wie Smartphones, Tablets, Videospiele und Fernsehen ist bei jungen Kindern allgegenwärtig. Doch welche Auswirkungen hat die Beschäftigung mit digitalen Medien auf Kinder im Alter von null bis zehn Jahren? Wie beeinflussen digitale Medien kindliche Entwicklung, insbesondere soziale und emotionale Kompetenzen, Spracherwerb, Schlaf, Motorik und das Lernen insgesamt? Welche Rolle spielen dabei die Eltern/Erwachsenen und ihr eigener Umgang mit digitalen Medien? Wie kann man digitale Medien verantwortungsvoll und entwicklungsförderlich in den pädagogischen Alltag integrieren? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des Abendforums, das sich an pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen und Grundschulen, sowie an Eltern und Großeltern richtet.
Digitale Medien bieten Chancen, können aber auch Herausforderungen für die kindliche Entwicklung mit sich bringen. Übermäßiger oder ungeeigneter digitaler Medienkonsum kann sich auf die Sprachentwicklung, soziale Interaktionen oder die Schlafqualität auswirken, während der gezielte Einsatz medienpädagogischer Ansätze Lernprozesse unterstützen kann. Pädagogische Fachkräfte und Eltern stehen oft vor der Frage, wie sie Kinder in einer zunehmend digitalisierten Welt verantwortungsvoll begleiten können. Aus entwicklungspsychologischer Perspektive beleuchten wir, wie digitale Medien die verschiedenen Entwicklungsbereiche beeinflussen und wie ein ausgewogener Umgang gefördert werden kann. Basierend auf aktueller wissenschaftlicher Forschung werden praktische Ansätze der Medienpädagogik vorgestellt, die helfen, Kinder in ihrer Entwicklung zu unterstützen und Medienkompetenz zu fördern. Ziel ist es, konkrete Handlungsstrategien für den pädagogischen Alltag und das familiäre Umfeld zu entwickeln.
Dr. Eva-Maria Schiller Entwicklungspsychologin, Leiterin des Centrums für Lernen, Entwicklung und Beratung, Universiät Münster
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