Das Handy als Tatwaffe
Das Handy als Tatwaffe
Cyber-Mobbing unter Schüler:innen - Erkennen, Handeln, Vorbeugen
Mobbing ist ein bekanntes Phänomen, das den schulischen Alltag seit jeher begleitet und Lern- sowie Entwicklungsprozesse erheblich beeinträchtigen kann. Eine neue Herausforderung stellt das Cyber-Mobbing dar, das sich nicht als bloßer Online-Konflikt abtun lässt, sondern als spezifische Form von Gewalt gilt mit potenziell erheblichen Folgen für betroffene Schüler:innen. Cyber-Mobbing verfolgt Betroffene über ihr Smartphone oder Laptop rund um die Uhr und kann genauso wie analoges Mobbing schwere psychische Folgen für Betroffene haben. In Extremfällen führen Mobbingattacken zum Suizid.
Im Rahmen unseres praxisorientierten Abendforums erhalten die Teilnehmer:innen einen kompakten Einblick in aktuelle Forschungserkenntnisse sowie in praktische Handlungsmöglichkeiten zur Prävention und Intervention im schulischen Alltag. Ziel der Veranstaltung ist es, Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte darin zu stärken, Cyber-Mobbing rechtzeitig zu identifizieren, adäquat auf Vorfälle zu reagieren und nachhaltig präventive Strukturen zu schaffen.
Prof. Dr. Sebastian Wachs Erziehungswissenschaftler, Universität Münster
Zur Anmeldung: Das Handy als Tatwaffe