Menschen mit Demenz in der letzten Lebensphase begleiten
Zunehmend rückt die letzte Lebensphase dementiell erkrankter Menschen in den Focus professioneller und öffentlicher Aufmerksamkeit. Fordert die Begegnung mit sterbenden Menschen eine gesteigerte Aufmerksamkeit für dessen Befindlichkeit, gestaltet sich dies in der Begleitung von Menschen mit schweren kognitiven Beeinträchtigungen als höchst komplexe Aufgabe. Das Nachlassen sprachlicher Kommunikationsfähigkeit, die Begrenztheit der Einschätzung eigener Empfindungen und eines Bewusstseins des nahenden Abschieds stellen Professionelle und Angehörige vor große Herausforderungen.
Immer mehr Menschen erkennen den palliativen Versorgungsbedarf und entwickeln Wege des Umgangs mit dem Sterben dementiell erkrankter Menschen.
Einleitend gab der Gerontopsychiater und Palliativmediziner Dr. Klaus Maria Perrar einen Überblick über die Entwicklungen in der Palliativmedizin und skizzierte Berührungspunkte zwischen Gerontopsychiatrie und Palliativmedizin. Prof. Dr. Karin Wilkening betrachtete das Verhältnis von Demenz, Spiritualität und Identität und formulierte Denkanstöße für spirituelle Angebote auch in der Langzeitpflege.
In vier Workshops wurden am Nachmittag verschiedene Aspekte vorgestellt, die in die Palliativversorgung Demenzerkrankter integriert und berücksichtigt werden können. Die Fachtagung erreichte Fachkräfte der verschiedenen Disziplinen der Alten- und Krankenpflege, Medizin, Hospizarbeit und Interessierte.
Die Vorträge von Dr. Klaus Maria Perrar und Prof. Dr. Karin Wilkening stellen wir Ihnen an dieser Stelle als Download zur Verfügung.
Dr. Klaus Maria Perrar: Palliativmedizinische Begleitung von Menschen mit Demenz
Prof. Dr. Karin Wilkening: Demenz, Spiritualitaet und Identitaet

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