In den ersten Jahren des Internets war es nur einigen technisch versierten Nutzern möglich, das Internet in vollem Umfang zu nutzen. Techniken, die Interaktivität, Kommunikation und Partizipation ermöglichten, stellten hohe Anforderungen an das technische Know How der Nutzer. In Zeiten des Web 2.0 stehen diese Techniken dank ihrer einfachen Bedienung einem breiten Internet-Publikum zur Verfügung. You Tube, StudiVZ und andere Communities sind nur die bekanntesten Beispiele für die Möglichkeiten des Web 2.0. Dahinter steht die große Entwicklung des Internets vom Informations- zum Kommunikationsmedium. Dies meint der Begriff Web 2.0 im wesentlichen.
Auch für die Kirche bieten sich durch das Web 2.0 neue Möglichkeiten, insbesondere als Kommunikationsplattform für die größer werdenden seelsorglichen Einheiten. Die Öffentlichkeitsarbeit kann wirkungsvoller werden, wenn die Formate des Internets zielgruppengerecht eingesetzt werden. Weiter ist von hohem Interesse, dass sich aus den zunächst virtuellen Communities des Web 2.0 reale Begegnungen und Gemeinschaften bilden. Da gerade jüngere Zielgruppen durch die herkömmliche kirchliche PR-Arbeit oft nicht mehr erreicht werden, liegt hier ein zentrales Feld für die kirchliche Öffentlichkeitsarbeit der Zukunft.
In der Veranstaltung wurden die neuen Chancen und auch die Grenzen, die sich der Kirche im Internet bieten, dargestellt und auf ihren pastoralen Nutzen hin analysiert.
Themen der Vorträge und Materialien:
| Vom Web 1.0 zum Web 2.0? Pastorale Angebote der Erzdiözese Freiburg im Internet | Dr. Norbert Kebekus | Leiter der Internetseelsorge der Erzdiözese Freiburg |
| funcity.de - Virtuelle Stadt mit virtueller Kirche | Norbert Lübke | Fachbereich Jugendpastoral des Bistums Hildesheim |
| Kirche auf dem Areopag der Medienmentalitäten | Dr. Matthias Sellmann | Katholische Sozialethische Arbeitsstelle, Hamm |
| Tagungsnachlese | Dr. Eckhard Bieger SJ | kath.de Medienservice |
Bericht über die Tagung auf kirchesite.de
Bericht über die Tagung auf kath.de
Bitte vormerken:
Im nächsten Jahr wird eine Folgetagung zur Thematik vom 5. - 6. März 2009 stattfinden.
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